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Hähnchensatay mit Bobby’s Jenever

Auf der Platte liegen Spieße mit Hähnchenbrust, die eine Stunde in Ketjap Manis, Sambal und Knoblauch eingelegt waren und dann gegrillt wurden, daneben eine Sauce aus Erdnussbutter, Ketjap, Ingwersirup und Ingwerpulver. Dem gegenüber steht ein Jenever, der neben Wacholderbeere auch Zitronengras, Gewürznelke, Kardamom und Ingwer mitbringt und damit die Gewürze der Marinade im Glas fortführt.

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Aus dem Regal

Die Flasche

Bobby’s Jenever ist ein junger Jenever mit 38% vol in einer 70-cl-Flasche. Er wird mit Zitronengras, Gewürznelken, Wacholderbeeren, Kardamom und Ingwer gebrannt, nach einem Rezept, das auf den Großvater des Machers zurückgeht. Einen genauen Malzweinanteil nennt die Beschreibung nicht, und wir nennen ihn daher auch nicht. Für die Bezeichnung Jenever gelten gesetzlich mindestens 30% vol und mindestens 1,5% Alkohol aus Malzwein; mit 38% vol liegt diese Flasche deutlich darüber, und eine Reifung im Holz gehört nicht zu diesem Stil.

Bobby’s Jenever

Die Kombination

Warum das zusammenpasst

Hähnchensaté mit Erdnusssauce hat drei Schichten, die Aufmerksamkeit verlangen: Die Ketjap macht das Hähnchen süß und salzig, die Sambal bringt Hitze, und die Erdnusssauce setzt Fett und noch mehr Süße obendrauf. Ein gewöhnlicher neutraler junger Genever würde diese Schichten nur kalt wegspülen. Diese Flasche kann mehr, weil die Kräuter, mit denen sie destilliert ist, genau in dieselbe Richtung weisen wie die Marinade: Der Ingwer im Glas findet den Ingwersirup und das Ingwerpulver in der Sauce, die Nelke und der Kardamom schließen an die Ketjap an, und das Zitronengras gibt eine zitrusartige Frische, die das Erdnussfett durchschneidet. Der Wacholder hält alles trocken und sorgt dafür, dass nicht Süßes auf Süßes trifft. So wird der Genever nicht zum Gegner des Gerichts, sondern zu dessen Fortsetzung, ohne die Hitze der Sambal anzufachen.

Am Tisch

Das Gericht

  • Für 4 Personen
  • Fertig in 30 Minuten, plus 1 Stunde Marinieren
  • Art Hauptgericht

Was Sie brauchen

  • 380 g Hähnchenbrustfilet
  • 6 Esslöffel Ketjap Manis
  • 2 Teelöffel Sambal Oelek
  • 2 Knoblauchzehen
  • 175 g Erdnussbutter mit Nussstückchen
  • 150 ml Wasser
  • 2 Esslöffel Ingwersirup
  • 1 Teelöffel Ingwerpulver
  • 3 Esslöffel Kokosraspeln
  • Satéstäbchen

So gelingt es

  1. Das Hähnchenfilet in 3-cm-Stücke schneiden. Das Hähnchen mit fast der gesamten Ketjap und der Hälfte der Sambal vermengen und die Hälfte des Knoblauchs darüberpressen. Abdecken und das Hähnchen mindestens 1 Stunde kühl stellen.
  2. Lassen Sie die Saté-Spieße mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen.
  3. Geben Sie die Erdnussbutter sowie die restliche Ketjap und das restliche Sambal in einen Stieltopf und pressen Sie den Rest des Knoblauchs dazu. Fügen Sie das Wasser und den Ingwersirup hinzu und rühren Sie das Ingwerpulver unter.
  4. Die Sauce unter regelmäßigem Rühren erwärmen, bis sie glatt ist.
  5. Stecken Sie das Hähnchen auf die Spieße und grillen Sie diese etwa 15 Minuten auf dem Grill oder in einer Grillpfanne, bis sie gar und außen gebräunt sind.
  6. Bestreuen Sie die Spieße mit den Kokosraspeln und servieren Sie sie mit der Erdnusssauce.

Im Glas

Ausschenken

Schenken Sie den Bobby’s gekühlt aus dem Kühlschrank in ein kleines Tulpenglas, bis zum Rand gefüllt. Bei etwa 8 °C kommen Zitronengras und Kardamom am deutlichsten zur Geltung; eiskalt aus dem Gefrierfach werden gerade diese Gewürze verschlossen, und es bleibt nur der Alkohol. Bei Zimmertemperatur geht die Flasche ebenfalls, wie der Hersteller selbst angibt, aber dann läuft die Würze dem Gericht etwas voraus.

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